Fotografie

Mit Fokus auf Menschen – im Auftrag und persönlich, oft in sensiblen Kontexten.

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Sensible Kontexte

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Human-Interest-Fotografie

Die Pagoden Mandalays

In Nord-Myanmar (Burma).
Zwischen Gold und Gebet entfaltet sich in den Pagoden Mandalays ein still pulsierender buddhistischer Alltag aus Ritualen, Hingabe und Gemeinschaft.
Ehemalige Hauptstädte vergangener Königreiche umgeben Mandalay mit einer dichten Landschaft aus Palästen und Pagoden. Während meines Aufenthalts im Jahr 2014 folgte ich diesen Orten wie einem stillen Pilgerweg und versuchte, so viele wie möglich zu besuchen.

Chinesische Druckerei

In Bangkok (Thailand).
In der nächtlichen Druckerei einer chinesischen Tageszeitung in Bangkok arbeiten rund zwanzig Menschen Nacht für Nacht unter hohem Einsatz. Zwischen den laufenden Maschinen warten Familienangehörige auf sie – der Arbeitsort wird zugleich zu einem Ort des Zusammenlebens. Ein kurzes dokumentarisches Projekt aus dem Jahr 2012.

Peranakan Kultur

In Penang (Malaysien), Medan (Indonesien) und Yangon (Myanmar).
Die Peranakan-Kultur vereint chinesische und südostasiatische Traditionen. Ihre hybriden Identitäten zeigen sich in Kleidung, Architektur, Kulinarik und Ritualen und spiegeln die Geschichte von Handel, Migration und kultureller Verschmelzung wider. In vielen Großstädten entlang der Malakka-Straße zeugen Peranakan-Mansions, Shophäuser, Tempel und Gemeinschaftshäuser bis heute lebendig von dieser faszinierenden Kultur.

Jathilan – Trancetanz in Yogyakarta

In Zentral Java, Indonesien.
Jathilan ist ein traditioneller javanischer Tanz aus Indonesien, bei dem Tänzer mit geflochtenen Bambuspferden auftreten. Die Aufführung kann in Trance übergehen, in der außergewöhnliche körperliche Handlungen als Ausdruck spiritueller Kräfte gedeutet werden. Zwischen 2011 und 2017 habe ich mehrere Vorstellungen fotografiert; besonders fasziniert mich der sensible Prozess, in dem die Tänzer wieder aus der Trance zurückgeholt werden.

Totenzeremonie in Tana Toraja, Sulawesi

In Süd-Sulawesi, Indonesien. Die aufwendigen Totenzeremonien der Toraja in Sulawesi sind zentrale soziale Ereignisse, bei denen Gemeinschaft, Ahnenverehrung und rituelle Wasserbüffelschlachtungen den Übergang der Verstorbenen ins Jenseits begleiten. Im Dezember 2011 verbrachte ich eine Woche im Dorf Sereale, um diese umfassende Zeremonie zu begleiten und ihre einzelnen rituellen Schritte fotografisch zu dokumentieren.

Erntezeremonie in einem Ngada-Dorf

In Flores, Indonesien. Die gemeinschaftlich begangene Zeremonie markiert den Abschluss der Ernte und verbindet Dank, rituelle Handlungen und soziale Zusammengehörigkeit im dörflichen Alltag auf Zentral-Flores. Der Besuch dieser Erntezeremonie im Dorf Beiposo nahe Bajawa (Ngada, Flores, Ostindonesien) bot mir die seltene Gelegenheit, die Ngada-Kultur aus nächster Nähe zu erleben.

Gesichter der Thar Wüste

In Rajasthan, Indien. Die Marwari leben in den ländlichen Dörfern Rajasthans, geprägt von Handwerk und engen Gemeinschaftsstrukturen. Während meines einmonatigen Aufenthalts im Jahr 2005 habe ich vor allem Porträts, überwiegend von Frauen, aufgenommen. Die Arbeiten wurden anschließend in einem Einzelausstellung im Collegium Hungaricum gezeigt.

Mall of Maids

In Singapur. In den Läden, die sich Agenturen nennen, sitzen Frauen aus Indonesien und den Philippinen und warten darauf, von Arbeitgeber*innen ausgewählt zu werden. Die Atmosphäre macht die strukturelle Ungleichheit und Prekarität migrantischer Care-Arbeit beklemmend sichtbar. Eine fotografische Erkundung eines unmöglichen Ortes aus dem Jahr 2015.

Flüchtlinge aus Syrien

In Budapest, Ungarn. Im Sommer 2015 wurde der Keleti-Pályaudvar in Budapest zu einem zentralen Schauplatz der europäischen Flüchtlingskrise. Tausende Menschen, vor allem aus Syrien, strandeten dort tagelang, während sie auf Weiterreise hofften. Der Bahnhof wurde zum Symbol für politische Blockaden, menschliches Leid.